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Tourismussituation in Deutschland

2016: Noch ein Rekordjahr

Auch 2016 präsentierte sich der weltweite Tourismus wieder als Wachstumsbranche – trotz des als schwierig wahrgenommenen Umfeldes. Die Zahl internationaler Ankünfte wuchs um rund 4% [Quelle: UNWTO], für das Gesamtjahr 2016 wird ihre Zahl voraussichtlich bei deutlich über 1,2 Mrd. liegen.

Auch die Destination Deutschland konnte im Jahr 2016 wiederum Zuwächse in den Beherbergungsstatistiken verzeichnen. Die Zahl der Ankünfte stieg bis September um 2,8% gegenüber dem Vorjahr, die Zahl der Übernachtungen um 2,5% [Quelle: Stat. Bundesamt]. Dabei trugen vor allem deutsche Gäste (Ankünfte +3,2%; Übernachtungen +2,8%) zum erneuten Wachstum bei.

Terror dämpft nicht Reiselust, sorgt aber für Verschiebungen der Reiseströme

Die vorläufige Bilanz ist erfreulicher als zu Jahresbeginn abzusehen war. Der Start ins Reisejahr 2016 stand unter schlechten Vorzeichen, bedingt durch die Verunsicherung nach einer Terrorwelle Ende 2015, die sich im Jahr 2016 fortsetzte. Darüber hinaus wurde die politische Lage als Kriterium der Reisezielwahl stärker als früher thematisiert. Diese aktuellen Entwicklungen haben das Gesamtvolumen der Urlaubsreisenachfrage nicht reduziert. Es kam aber zu deutlichen Verschiebungen der touristischen Reiseströme innerhalb Europas. Dennoch sind Länder wie die Türkei und Ägypten auch 2016 bedeutende Urlaubsziele der Deutschen geblieben.

Grafik der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen

Urlaub 2017: Reiseziele und Reisearten

Als Touristen sind die Deutschen sehr verlässlich, selbst in ihrer Neugier: 41% planen, in diesem Jahr ein Ziel zu besuchen, in dem sie noch nicht gewesen sind. Das ist fast der gleiche Wert wie im vergangenen Jahr (42%). Diese Absicht wird oft auch in die Tat umgesetzt: Rund 35% der Urlaubsreisen führen in ein Ziel, in dem der Reisende noch nicht gewesen ist. Nicht so stark ausgeprägt ist das Interesse, eine neue Art von Urlaubsreisen auszuprobieren. Das planen für 2017 „nur“ 14%.

Die geäußerten Präferenzen für Destinationen sind nahezu identisch mit denen der Vorjahre. Insgesamt betrachtet werden deswegen auch 2017 Urlaubsreisen im eigenen Land mit etwa 30% den ersten Platz der Hitparade einnehmen. Es folgen Spanien, Italien, Österreich und die Türkei. Vieles spricht dafür, dass die relativen Verlagerungen im Mittelmeertourismus zu eher westlichen Zielen auch 2017 bestehen bleibt.

Ausblick

Für 2017 kann man auf Grundlage dieser Daten und unter der Annahme einer weitgehend positiven wirtschaftlichen Situation der Privathaushalte wieder ein sehr gutes Reisejahr erwarten. Die nachfrageseitigen Startbedingungen für den Urlaubstourismus im Jahr 2017 sind positiv. Terror, Krisen, politische und gesellschaftliche Veränderungen können dieses Bild auch in Zukunft beeinflussen, die Einflüsse bleiben aber begrenzt.

Ein signifikantes Wachstum des Gesamtmarktes ist nicht zu erwarten. So bleibt bei einer auf hohem Niveau stagnierenden Nachfrage der Wettbewerb zwischen den Destinationen und Anbietern um die anspruchsvollen und kompetenten Kunden hart. Schöne Ferien dürften für die meisten Urlauber auch 2017 kein Problem sein.

Quelle: FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.




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